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Give away für Weinhändler

25. Juni 2009 / Kommentare deaktiviert

Weinhändler suchen stets nach neuen Cross-Selling-Ideen, mit denen sie ein paar zusätzliche Euros in ihre Kassen spülen könnten. Jahrelang reichten Pasta, Öl oder Schokolade. Dass Nudel nicht gleich Nudel ist, merken manche Konsumenten aber leider nicht. Hauptsache schön bunt. So kam es, dass inzwischen der letzte Garagenfuzzi Getränkehändler eine Auswahl von Chutney, Gelee und Essig offeriert. Qualitätsmäßig ist dieses Feinkost-Allerlei nicht selten im Basement platziert. Weinhändler, die unbeirrt erstklassige Produkte anbieten, überlegen schon, ob sie ihren Erste-Hilfe-Kurs auffrischen sollten. Denn immer öfter werden Kunden gesichtet, die nach der Lektüre des Preisschildes lauthals nach Luft schnappen. Unter der fachkundigen des Weinhändlers erholen sie sich natürlich rasch wieder.
too-drunk-single_lrg Als kleine Wiedergutmachung sollte der Weinhändler dem erschreckten Kunden ein kleines Give away mit auf den Weg geben. Zum Beispiel diese Wiederbelebungs-Bombe, die die Kollateralschäden einer nächtlichen Zechrunde behebt. Nur für den Fall, dass dessen nächster Weineinkauf vorsichtshalber gleich bei der Billig-Konkurrenz stattfindet.

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Als Weintexterin und Journalistin schreibe ich für Winzer, Weinhändler und alle, die guten Geschmack anbieten.
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