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Madeira Mosaik: Süßer k.o.

12. März 2010 / Kommentare deaktiviert

Bolo de MelJetzt, wo das Tomatensafträtsel geknackt ist, wissen wir: In großer Höhe schmeckt es besser. Uns gelüstet es dort nach Dingen, um die wir auf Erden einen Bogen schlagen. Das erklärt einiges. ist genau genommen ein 4000 Meter hohes Vulkangebirge. Ich schätze mal, ich saß ganz oben, als mich der zuckersirupartige Malmsey von Blandy verführte. Ein kaffeebrauner Traum von Karamell und Trockenfrüchten … Ach was, ein schwerwiegender Kalorienangriff war das! Aufgetischt von Blandy’s Komplizen Bolo do mel. Diesen üppig-weihnachtlichen Honigkuchen sollte man wirklich nicht aus den Augen lassen.

Auf Madeira liebt man Poncha, den zuckersüßen Cocktail
Noch schärfer treibt es allerdings . So süß, so hinterhältig. What a punch …! Madeiras schlagkräftiger Racheengel lauert in jeder Bar: Zuckerrohrschnaps, Honig, Zitronensaft – mit dem “Pimmelchen” durcheinandergewirbelt. Das Ding bekam seinen Namen durch die phallische Form. Aber Achtung: Wer schwach wird, bereut das bitter. Die honigblonde Süße beschert nichts als einen Brummschädel. Doch der nächste Morgen ist bekanntlich weit …

Bisher im Madeira Mosaik:

Ankunft an der Fenchelbucht

Schwarz gefischt

Ganz schön spießig

Leben auf der Klippe

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