Archiv für das Tag 'fliegen'

Sep 18 2009

Merci, Air France!

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P1020319Da sag doch noch einer was gegen die Franzosen. Von wegen blasiert und so. Das stimmt nicht. Sie tun viel für mein Wohlbefinden, wenn ich unterwegs bin. Servieren niedliche Döschen mit prickelndem Mineralwasser. Dazu reichen sie Fenchelgebäck. Etwas Wein, Madame? Non? Ein Magazin vielleicht. Sie haben einen Anschlussflug, lassen Sie mich schauen, oui. Alles à l’heure.
Später in Bordeaux schenkt das Personal mir zum Abschied ein charmantes Lächeln, überreicht eine blaue Kosmetiktasche und spendiert hundert Euro. Kaufen Sie sich was Hübsches – wir zahlen. Naturellement, das müssen wir feiern! Schließlich hat Air France zum dritten Mal in Folge geschlampt. „Wir haben ein Malheur. Ihr Gepäck, Madame, es ist weg.“

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Mai 08 2009

Silvanerreben fliegen

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fliegender-weinberg-festung1 Mit einem “fliegenden Weinberg” eröffnen am 9. Mai fränkische Winzer in Würzburg die Veranstaltungsreihe zum Silvaner-Jubiläum in diesem Jahr. Zu Füßen des Schlossbergs will der fränkische Weinbauverband 350 Ballons mit jeweils sechs Silvaner-Reben in den Himmel steigen lassen. Weiterlesen »

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Feb 05 2009

Feuer in den Winelands

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Mittwoch Nachmittag in Kapstadt. Sonne, 33 Grad im Schatten. Unser Flieger ist eben gelandet, unsere Koffer auch. Noch eine halbe Stunde bis zu unserem Ziel für die nächsten Tage. Ich will nur noch in den Pool springen und danach ein Glas Wein auf der Terrasse genießen. Fehlanzeige! Das Open Air Vergnügen fällt aus – jedenfalls an diesem Abend.
Nach wenigen Kilometern auf der N2 taucht am Horizont eine schwarze Wand auf. Kurz vor Stellenbosch kommen uns Autos mit Scheinwerferlicht entgegen, dabei ist es gerade mal fünf Uhr.
Ein Gewitter? Nein, es sieht eher aus wie der Weltuntergang. Rauch verdunkelt die Sonne, hüllt sie ein in einen dreckigen Schleier. Es scheint, als ob eine Rotlichtlampe am Himmel hängt. Windstöße fegen durch die Straßen, schleudern uns Staub und Asche ins Gesicht. Die beißende Luft legt sich auf die Zunge und nach ein paar Minuten im Freien riechen wir selbst wie eine Rauchwurst. Es brennt in den Stellenbosch Mountains. Hubschrauber mit Wasserbomben fliegen seit dem Morgen, erzählen unsere Gastgeber. Doch durch den heftigen Wind haben sie kaum eine Chance, die Feuer zu löschen. Vom Dach des Hauses sehen wir die Flammen. Im Laufe der Nacht fliegen die Funken bis auf die andere Seite der Berge und bedrohen auch Vergelegen, Lourensford und andere historische Weingüter.

feuerstellenbosch1

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