« « Hat der Wein nicht geschmeckt? | Kork. Hundertprozentig! » »

Türkischer Wein

31. März 2010 / Kommentare deaktiviert

Pamukkale Winery Vineyards Das Unentdeckte liegt manchmal ganz nah: türkischer . Hinter Spanien, Italien und besitzt das Land die viertgrößte Anbaufläche weltweit – allerdings inklusive Tafeltrauben. Aus dem Hinterland von Istanbul, der Region Thrakien-Marmara, stammt ein Drittel der türkischen Weinproduktion, ein weiteres von der Ägäisküste. Am Schwarzem Meer und in Anatolien wachsen ebenfalls Trauben.

Jede fünfte exportierte Flasche geht nach Deutschland. Großen Anteil daran hat die älteste Privatkellerei des Landes, Doluca. „Der Absatz von Villa Doluca hatte sich über Jahre sehr gut entwickelt. Seit ca. 1,5 Jahren haben wir leider einen Stillstand, bedingt zum Teil durch die Wirtschaftskrise“, erklärt Jean Pierre Laurent, Vinitrade GmbH in Prisdorf. Rund eine Million Flaschen im Jahr vertreibt der Importeur an türkische Lebensmittelhändler und Gastronomen. Tophi führt einen sowie einen unter der Marke “Villa Doluca” im Sortiment. „Letztes Jahr haben wir 100.000 Flaschen verkauft, vor allem in Cash&Carry-Märkten. Dort versorgen sich türkische Gastronomiebetriebe mit einheimischem Wein“, sagt Irene Becker-Volkmann, Vorstand Vertrieb und .Doluca türkischer Rotwein

„Konsumenten sind nicht Türken, sondern hauptsächlich Deutsche, die die Weine im Urlaub kennengelernt haben. Die Rebsorten sind dennoch unbekannt und erklärungsbedürftig“, weiß Laurent.

Neben , Gamay, oder werden einheimische Sorten angebaut wie Kalecik Karası, Boğazkere, Bornova Misketi (Muskat) und Narince.
Kennenlernen kann man Weine und Betriebe am besten bei einer Weinreise durchs Land.

Verwandte Artikel

Comments are closed.

Als Weintexterin und Journalistin schreibe ich für Winzer, Weinhändler und alle, die guten Geschmack anbieten.
Gern auch für Sie.

Kontakt:
E-Mail Twitter Xing Facebook

Kategorien

Facebook